Keine Verschnaufpause für Unterländer Polizei

Tatort Asylunterkunft: Gleich drei Polizeieinsätze

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Gleich dreimal musste die Polizei am Sonntag zu Einsätzen in Asylantenheimen ausrücken.

Die Beamten mussten wegen eskalierender Streitigkeiten der Insassen ausrücken.

Ungewöhnlich häufig wurde die Unterländer Polizei am Sonntag zu Einsätzen in Asylunterkünfte gerufen. Gegen 15 Uhr wollte ein Asylant die Polizei verständigen, weil er sich von einem Landsmann gestört fühlte, der sich in seinen Augen zu laut verhielt. Dieser wollte den Anruf verhindern. Mit Hilfe eines Rasiermessers! 

Bei der Auseinandersetzung verletzte er diesen, sodass er zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus musste. Der Störenfried und mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später in Gewahrsam genommen, weil es zu erneuten Streitigkeiten kam.

In Heilbronn rückte die Asylunterkunft "Alte Kelter" im Stadtteil Sontheim in den Mittelpunkt. Dort hatten sich zwei Familien in die Wolle bekommen. Angefangen hatte der Streit zwischen den Kindern der Familien, dann mischten sich die Mütter und zum Schluss auch noch die Familienoberhäupter ein. Die Heilbronner Polizeistreife konnte den Streit schlichten, danach blieb es still.

Zum dritten Zwischenfall kam es dann in der Unterkunft in der Heilbronner Austraße. Ein Asylheimbewohner wurde Augenzeuge, wie ein Asylant versuchte, das Schloss an seinem Fahrrad mit einem Messer zu knacken. Als er ihn ansprach wurde er unmittelbar angegriffen.

Er konnte die Messerattacke abwehren, indem er die Hand blockierte, kassierte dafür aber einen Kopfstoß ins Gesicht. Die dabei zugezogenen Verletzungen mussten durch die Besatzung eines herbeigerufenen Rettungswagens versorgt werden. Der Übeltäter suchte währenddessen das Weite.

echo24.de Redaktion

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