Überstunden für die Sicherheit

Tschüss EM! Polizei zieht Fandorf-Fazit

Im Fandorf war die Stimmung jederzeit gut. Die Polizei musste kaum einmal eingreifen.

Die vielen Fans der Region können die Beamten nur loben. Für ihre Sicherheit haben sie ordentlich Überstunden eingelegt.

Fast vier Wochen Fußball-Party hatten gestern ein bitteres und jähes Ende. Nur zu gerne hätten die Fans bis Sonntag weitergefeiert und die deutsche Mannschaft auch noch im Finale angefeuert. Doch nach der 0:2-Pleite gegen Frankreich heißt es für die DFB-Elf ab ins Flugzeug und nach Hause. Die Enttäuschung über das Halbfinal-Aus war auch auf dem Fandorf in Heilbronn spürbar. Die Polizei kann aber auch nach dem gestrigen Spiel nur ein dickes Lob aussprechen.

So Schwarz-Rot-Geil feiert Heilbronn

"Wir waren präsent, aber wenig gefordert, da alles friedlich ablief", erklärt Thomas Nürnberg, Einsatzleiter im Stadtkreis Heilbronn für die Dauer der EM.

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Auch beim Halbfinale haben sich die etwa 8.500 Besucher demnach vorbildlich verhalten. Alle Ängste vor Gewalttaten während des sportlichen Großereignisses haben sich glücklicherweise nicht bestätigt.

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Um die Sicherheit zu gewährleisten waren bis vor dem Halbfinale etwa 775 Beamte in 4.400 Einsatzstunden im Dienst. Die Heilbronner Polizei wurde dabei laut Pressesprecher Rainer Ott von Fremdkräften unterstützt. Neben dem Fandorf galt es auch den Innenstadtbereich und Autokorsos im Blick zu behalten.

Jetzt geht die EM erst richtig los

Nürnberg: "Die Beamten haben viele Überstunden geleistet. Der Regeldienst hat Extraschichten eingelegt." Sicherlich hätten die Einsatzkräfte trotzdem auch gerne am Sonntag wieder die feiernden Deutschland-Fans begleitet.

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Marc Thorwartl

Marc Thorwartl

Als Reporter bei den "Falken" immer auf Puckhöhe, auch auf regionalen Veranstaltungen mittendrin. Kolumne: "Eiskalt".

E-Mail:marc.thorwartl@echo24.de

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