Mehr als 130 Millionen Menschen weltweit nutzen täglich Snapchat

echo24.de macht jetzt Snapchat unsicher

+
Echo24.de gibt's jetzt auch auf Snapchat!

Beim Rumblödeln sind wir immer mit dabei. Begleitet unsere echo24.de-Snapchat-Storys!

Überraschung! Jaa auch echo24.de ist jetzt unter die Geister gegangen! Aber warum nutzen eigentlich weltweit über 130 Millionen Menschen täglich Snapchat? Ist es der Reiz des Vergänglichen? Vor allem bei vielen Jugendlichen scheint die App, bei der die verschickten Fotos nach Sekunden wieder gelöscht werden, unverzichtbar.

Laut einer Umfrage des Magazins "Bravo" hat Snapchat bei jungen Nutzern inzwischen Facebook hinter sich gelassen. So zählt die Anwendung für 35 Prozent der Befragten zwischen 10 und 19 Jahren zu den drei meistgenutzten Social Media Apps, Facebook kam auf 32 Prozent und landete damit auf Rang fünf. Zum Vergleich: Im Vorjahr lag Snapchat noch bei 17 und Facebook bei 40 Prozent. An der Spitze liegt aktuell WhatsApp (91 Prozent) vor YouTube (56) und Instagram (52 Prozent).

Mit der App können Fotos und Videos gemacht und gepostet sowie an Kontakte verschickt werden. Snapchat beinhaltet Features, mit denen man Gesichter verzerren oder austauschen kann. Anschließend werden sie wieder gelöscht.

Sind es also Spontanität und Kurzlebigkeit, die Snapchat auszeichnen? Auf dieses Ergebnis kamen im Herbst 2015 US-Forscher der Universität Michigan. Demnach rufen die dortigen Interaktionen mehr positive Emotionen hervor, als bei anderen Social-Media-Apps. "Snapchat wird typischerweise für die spontane Kommunikation mit engen Freunden verwendet, auf eine neue und meist angenehmere Art", erklärte der Hauptautor der Studie, Joseph Bayer. Nutzer müssten sich weniger Gedanken um ihre Selbstpräsentation machen, etwa ob sie auf einem Foto hässlich wirkten.

Nutzen Sie Snapchat?

Während auf Facebook wichtige Momente wie die Geburt eines Babys geteilt würden, seien es bei Snapchat eher die kleinen Dinge, sagte Bayer. "Wir müssen nicht mehr die "echte Welt" erfassen und online wiedergeben", erklärte Snapchat-Gründer Evan Spiegel 2014 auf einer Konferenz. "Wir leben und kommunizieren einfach zur selben Zeit."

Auch Wirtschaft, Medien und Politik erkennen den Hype. Zalando und Starbucks aber auch CNN oder der FC Bayern München sind auf Snapchat vertreten. Das Wahlkampfteam von Hillary Clinton punktete kürzlich mit einer Snapchat-Story über Donald Trump. Und erste Analyse-Tools wie Snaplytics helfen beim Optimieren von Marketing-Aktivitäten.

Und wie geht es weiter mit Snapchat? Im September wird die App fünf Jahre alt, der Börsengang ist Spiegel zufolge geplant. Längst gibt es zahlreiche weitere Features. In dem bei Prominenten beliebten Bereich Stories bleiben veröffentliche Inhalte 24 Stunden sichtbar. Nach einem Update im März können Nutzer nun auch miteinander telefonieren.

Künftig werden sich vielleicht auch immer mehr Erwachsene, die sich derzeit noch mit Twitter oder Instagram vertraut machen, bei Snapchat tummeln. Ob der Hype dann noch da ist, wird sich zeigen. So prophezeite Joshua Arntzen: "In den nächsten ein bis zwei Jahren wird es die nächste App geben und die Leute werden anfangen, umzusteigen." Wenn sich in fünf Jahren alle fragen würden, warum die Jugend weggehe, "dann sind die ganzen Omas und Opas auf Snapchat."

Information:

Einfach echo24.de auf Snapchat adden! Wir freuen uns auf viel Spaß mit euch!

echo24.de Redaktion

echo24.de Redaktion

E-Mail:redaktion@echo24.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare